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Mobile Widgets – Eine Einführung

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Während meiner Tätigkeit bei MyMobai habe ich aktuelle Möglichkeiten zur mobilen Cross-Plattform Entwicklung evaluiert. Neben der Nutzung von Tools wie Titanium und PhoneGap sind dabei vor allem Widgets sehr interessant.

In diesem und folgenden Artikeln möchte ich daher über meine Erfahrung damit berichten. Zu Beginn eine Einführung zu Widgets:

Was sind Widgets?

Ein Widget ist per Definition

eine Komponente eines grafischen Fenstersystems. Das Widget besteht zum einen aus dem Fenster, einem sichtbaren Bereich, der Maus- und/oder Tastaturereignisse empfängt, und zum anderen aus dem nicht sichtbaren Objekt, das den Zustand der Komponente speichert und über bestimmte Zeichenoperationen den sichtbaren Bereich verändern kann. Widgets sind immer in ein bestimmtes Fenstersystem eingebunden und nutzen dieses zur Interaktion mit dem Anwender oder anderen Widgets des Fenstersystems. [Quelle: Wikipedia]

Aus Nutzersicht sind Widgets im klassischen Sinne kleine Programme, welche einen ganz konkret abgegrenzten Anwendungsfall abbilden. Sie lassen sich ohne Einarbeitung bedienen und besitzen nur wenige Ansichten. Doch gerade auf mobilen Endgeräten stimmt dies nicht immer: es existiert zwar eine Vielzahl von einfachen Widgets wie Feedreadern und kleinen Utility-Programmen, aber auch komplexe Anwendungen wie Location Based Services werden auf Basis der Widget-Technologie implementiert.

Technisch gesehen sind Widgets auf den meisten Plattformen einfache Packages aus XHTML-, Javascript,- CSS- und Bildressourcen. Damit sie ausgeführt werden können, wird eine so genannte Widget Runtime (WRT) benötigt, welche auch auf mobilen Geräten vorzufinden sind.

Vorteile von Widgets

Der größte Vorteil bei der Widgetentwicklung ist wohl die einfache Umsetzung mittels bekannter Webtechnologien (X)HTML, CSS und JavaScript. Im Gegensatz zur nativen Programmierung wie mit objective-c oder C++ finden auch Fronendentwickler einen leichten Einstieg in die mobile Anwendungsentwicklung. Vorhandenes Know-How kann dadurch ohne Umwege genutzt werden.

Auch im Vergleich zu Webanwendungen bieten Widgets einige Vorteile:

  • Mit dem Widget werden die zur Ausführung benötigten Ressourcen wie Anwendungscode und Bilder auf dem Zielgerät mitinstalliert. Unnötiger Traffic für Applikationsressourcen wird somit gezielt vermieden.
  • Viele Widgets nutzen die dynamische Abfrage von Daten mittels AJAX um sich zu aktualisieren oder Inhalte von verschiedenen Diensten einzubinden. Dies wird vor allem durch eine lockere bzw. konfigurierbare Cross-Domain-Policy ermöglicht.

Weiterhin stellt die WRT einem Widget Zugriff auf Geräte-API bereit. Damit ist ein Widget, im Gegensatz zu mobilen Webseiten, in der Lage auf Funktionen wie Messaging, Multimediaanwendungen usw. des Geräts zuzugreifen und steht einer nativen Anwendung diesbezüglich in nichts nach.


Auf der nächsten Seite wird ein Überblick über aktuelle Widget Runtimes gegeben.

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Publiziert am 07. Jun. 2010 von mediavrog in , , , , , , , , , , , . Kategorie: WGT.

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